Karpfenfilet mit Kartoffel- und Rotkohlsalat

© Jens Dauterstedt
Zubereitung
Bereitet zuerst die beiden Salate vor, dann können sie noch ein bisschen durchziehen.
Für den Kartoffelsalat kocht ihr die Kartoffeln, pellt sie und schneidet sie in Scheiben. Gewürzgurke, Zwiebel und Apfel werden fein gewürfelt und kommen zu den Kartoffeln.
Jetzt gebt ihr Senf, Salz, Pfeffer, Zucker, Olivenöl und Apfelessig dazu und vermengt alles vorsichtig miteinander. Nicht zu stark rühren, damit die Kartoffeln nicht zerfallen. Der Apfel gibt dem Salat eine feine Frische, die Gewürzgurke bringt Würze und Säure dazu.
Für den Rotkohlsalat wird der Rotkohl fein geschnitten. Wasser, Apfelessig, Salz, Pfeffer und Zucker einmal aufkochen und heiß über den Rotkohl geben. Alles gut vermengen und zum Schluss das Olivenöl dazugeben.
So wird der Rotkohl etwas weicher, bleibt aber trotzdem schön knackig. Auch dieser Salat darf ruhig ein bisschen ziehen.
Jetzt kommt der Karpfen an die Reihe.
Das grätengeschnittene Karpfenfilet mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Panade mischt ihr mit euren Lieblingsgewürzen. Bei uns passen Salz, grober Pfeffer und Paprika sehr gut dazu.
Wälzt das Karpfenfilet großzügig in der gewürzten Panade. Es darf überall gut bedeckt sein, denn genau das gibt später die schöne Kruste.
Erhitzt eine große Pfanne mit gutem Bratöl. Das Öl soll heiß sein, aber nicht rauchen.
Legt das Filet zuerst mit der Hautseite nach unten in die Pfanne. So wird die Haut schön goldbraun und knusprig. Danach wird das Filet vorsichtig gewendet und auf der anderen Seite fertig gebraten.
Der Karpfen ist fertig, wenn die Panade goldbraun ist und das Fischfleisch saftig auseinanderfällt. Bitte nicht zu lange braten, sonst wird der Fisch trocken.
Das Karpfenfilet anschließend zusammen mit dem Kartoffelsalat und dem Rotkohlsalat servieren.
Tipp:
Die Panade könnt ihr ganz nach eurem Geschmack würzen. Paprika, grober Pfeffer, etwas Knoblauch oder auch ein bisschen Zitronenabrieb passen sehr gut.
Beim Bratöl nehmt ihr am besten ein Öl, das gut Hitze verträgt. Rapsöl ist immer eine gute Wahl, Kokosöl gibt eine etwas besondere Note.
Der Kartoffelsalat schmeckt besonders gut, wenn die Kartoffeln noch leicht warm angemacht werden.
Der Rotkohlsalat darf gerne etwas länger ziehen. Dann wird er aromatischer und passt noch besser zum Fisch.
Und keine Angst vor Karpfen. Gerade als grätengeschnittenes Filet ist er unkompliziert, schnell gemacht und richtig lecker.
Guten Appetit!
Eure Annegret Hempel von der Teichwirtschaft Milkel
www.teichwirtschaft-milkel.de
Zutaten
Für den Karpfen:
- Karpfenfilet, grätengeschnitten
- Panade, gemischt mit Lieblingsgewürzen
zum Beispiel Salz, grober Pfeffer und Paprika - gutes Bratöl
zum Beispiel Kokosöl oder Rapsöl
Für den Kartoffelsalat:
- Kartoffeln
- Gewürzgurke
- Zwiebel
- Apfel
- 1 TL Senf
- Salz & Pfeffer
- 1 TL Zucker
- Olivenöl
- Apfelessig
Für den Rotkohlsalat:
- Rotkohl, fein geschnitten
- 1 Tasse Wasser
- Apfelessig
- Salz & Pfeffer
- 2 TL Zucker
- 3 EL Olivenöl



