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Kulturlandschaft

1.000 Teiche, 800 Jahre Fischzucht, 1 UNESCO-Biosphärenreservat – die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist ein absolutes Highlight in Sachen Landschaftsbild. Lasst mich euch erklären, warum sie so besonders ist.

Was ist eine Kulturlandschaft?

Eine Kulturlandschaft ist eine durch den Menschen geprägte Landschaft. Dabei ist sie von einer steten Veränderung und Dynamik geprägt. Sachsenweit gibt es 17 Kulturlandschaftsgebiete. Für die Oberlausitz sind das die Oberlausitzer Umgebindelandschaft, das Altsiedelland im Oberlausitzer Gefilde, die Waldhufenflur des Westlausitzer Hügel- und Berglandes sowie das Heideland und natürlich das nordostsächsische Heide- und Teichgebiet. Diese sind auch in der aktuellen Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes (LEP) von 2013 zu finden. Aus diesem geht auch hervor, welch besondere Stellung eine Kulturlandschaft inne hat. So unterliegen historisch gewachsene Kulturlandschaften sogar dem besonderen Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG).

Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (auch: Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet genannt) ist, zusammen mit dem nördlichen Niederlausitzer Teil, Mitteleuropas größte Teichlandschaft und umfasst über 1.000angelegte Gewässer. Deshalb wird sie auch das Land der Tausend Teiche genannt. Wie schon vor rund 800 Jahren dienen die Teiche auch heute noch der Fischzucht – die Heimat des Lausitzer Fisches.

Mehr über den Lausitzer Fisch erfahrt ihr hier: Lausitzer Fisch.

Aber nicht nur für die Fischzucht ist die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft wichtig. Sie ist auch Heimat vieler anderer, teils seltener Tier- und Pflanzenarten. Um deren Lebensraum angemessen schützen zu können, wurden 1996 weite Teile des Gebiets zum UNESCO-Biosphärenreservat ernannt. Der Sitz der Biosphärenreservatsverwaltung im HAUS DER TAUSEND TEICHE befindet sich in Wartha.

Mehr über das UNESCO-Biosphärenreservat erfahrt ihr hier: UNESCO-Biosphärenreservat.